Endlich 18 - Gute Fahrt!

Grenzenlose Mobilität

In München wird der heißeste Reifen gefahren. Im Schnitt 63,75 Stundenkilometer zeigt der Tacho dort an. Doch in Düsseldorf und Frankfurt ist man mit durchschnittlich 63,3 bzw. 62,8 Stundenkilometern den Münchnern dicht auf den Fersen.1

Ganz gleich, ob München, Düsseldorf oder Frankfurt - wer den Führerschein in der Tasche hat, will möglichst schnell einen fahrbaren Untersatz, der uneingeschränkt zur Verfügung steht. Allerdings kostet ein Auto sehr viel mehr, als die meisten bar auf den Tisch legen können.

Zwei Drittel der deutschen Autofahrer planen, ihr nächstes Auto per Kredit zu bezahlen oder zu leasen. Vor allem junge Leute sind aufgeschlossen, wenn es darum geht, einen Neu- oder Gebrauchtwagen mit der Hilfe von Banken zu kaufen. 39 Prozent der Befragten zwischen 18 und 29 Jahren würden beim Autokauf eine klassische Kreditfinanzierung mit Anzahlung wählen.2

Autofinanzierung oder Leasing und die SCHUFA

Autobanken und Leasingunternehmen sind Vertragspartner der SCHUFA Holding AG. Das Kreditinstitut stellt dem Käufer die gewünschte Summe zum Kauf des Autos zur Verfügung. Das Leasingunternehmen kauft das Auto für den Leasingnehmer bei einem Autohändler. Der Kunde kann so ein hochwertiges Fahrzeug nutzen und zahlt dafür seine monatlichen Kredit- oder Leasingraten.

Für den Finanzdienstleister besteht ein wirtschaftliches Risiko. Deswegen wird im Vorfeld geklärt: Kann der Kunde die monatliche Rate tatsächlich zahlen? Und: Ist er vertrauenswürdig, das heißt, hat er sich in der Vergangenheit bei Finanzierungsgeschäften vertragsgerecht verhalten?

Eine Informationsanfrage durch bei der SCHUFA ist bei den meisten Banken oder Leasinggesellschaften vorgeschrieben. Alles O.K.? Dann gute Fahrt!

Tipps zum Fahrzeugkauf:
Versuch’s erst mal mit einem "Gebrauchten": Der eine oder andere Kratzer beim Einparken gehört anfangs bei fast allen dazu. Das steckt ein "Gebrauchter" allemal lässiger weg, als ein Neuwagen, der dadurch überproportional an Wert verliert. Außerdem gibt es noch die sogenannten Folgekosten – zum Beispiel Steuern, Versicherungen und Tanken. Dafür sollte schon noch Geld übrig sein.
1 Quelle: Men’s Health
2 Quelle: "Kundenkompass Autobanken" Dezember 2004; eine Studie der DaimlerChrysler Bank, Mummert Consulting, und dem F.A.Z.-Institut.

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