Für’s Handy tut man alles
Unglaublich – aber wahr! Australier will Handy aus Mülltonne holen - und bleibt stecken
Ein heldenhafter Freundschaftsdienst hat einen Australier in eine peinliche Lage gebracht: Mitten in einer belebten Kneipengegend in der Küstenstadt Melbourne blieb der 18- Jährige kopfüber in einer Mülltonne stecken, als er dort das Handy eines Freundes wieder herausfischen wollte. "Er steckte mit Arm und Kopf zwischen Tonne und Deckel fest - ein bisschen wie in einer Hummerfalle", sagte Feuerwehrmann Peter Yeoman am Samstag nach dem ungewöhnlichsten Einsatz seiner Laufbahn. Vor den Augen einer schaulustigen Menge schraubte die Feuerwehr zunächst den Stahldeckel locker und versuchte dann vergeblich, den Kopf des jungen Mannes aus der Tonne zu befreien. Schließlich musste der Deckel mit einer Säge aufgeschnitten werden. Der 18- Jährige überstand die Tortur unbeschadet.
Eine unglaubliche Geschichte, aber für ihr Handy riskieren manche Jugendliche sogar Kopf und Kragen. 90 Prozent aller Jugendlichen besitzen inzwischen ein Handy. Und manchmal verlieren sie die damit verbundenen Kosten aus den Augen. Ein allzu sorgloser Umgang mit dem mobilen Telefonieren führt häufig in die Schuldenfalle. Wenn offene Handy-Rechnungen nicht bezahlt werden, kündigt das Mobilfunk-Unternehmen schnell den Vertrag. Dabei werden nicht nur die ausstehenden Rechnungsbeträge, sondern auch Schadensersatz für die Restlaufzeit des Vertrages eingefordert. In diesem Fall wird es für den Betroffenen schwierig bis unmöglich, wieder einen neuen Vertrag abzuschließen.
Was hat die SCHUFA mit dem Handy zu tun?
Immer dann, wenn ein Kunde einen Mobilfunkvertrag mit Laufzeit abschließen möchte, geht ein Telekommunikationsunternehmen ein wirtschaftliches Risiko ein: der Kunde erhält ein funkelnagelneues Mobiltelefon und kann direkt lostelefonieren. Die erste Rechnung erhält er erst nach einem Monat. Leistung vor Zahlung – das setzt eine gute Portion Vertrauen in den Kunden voraus!
Eine Anfrage bei der SCHUFA - in der Regel auf elektronischem Wege - schafft mehr Klarheit. Der Kundenberater sieht, ob jemand bereits Handyverträge laufen hat und ob er sich bei diesen vertragsgerecht verhalten hat. Fast immer ist dann der Weg frei für einen schnellen und unkomplizierten Vertragsabschluss!
Tipps für’s Handy:
Hast du schon mal über ein Prepaid-Handy nachgedacht? Im Gegensatz zum Handy mit Laufzeitvertrag hat man beim Prepaid-Handy eine bessere Kontrolle der Kosten, denn nur was vorher bezahlt und aufgeladen wurde, kann auch vertelefoniert oder "versimst" werden.
Versuch’s mit einen Vertrag mit Kostenlimit: Neuerdings gibt es bei einigen Anbietern auch Vertragsangebote mit speziellen Tarifen, die ein Limit nach oben haben und so die Kosten in Grenzen halten.
Achte auf die Zusatzkosten: Das Herunterladen von Klingeltönen, Handylogos, Flirtlines ist nicht im Preis inbegriffen. Schau’ lieber zweimal hin, was es kostet, bevor du "ok" drückst.
Pass auf im Urlaub: Telefonieren aus dem Ausland verursacht hohe Telefonkosten, weil man zusätzlich das so genannte "Roaming" mit zahlt. Unter Roaming versteht man das Weiterreichen des Signals, wenn man außerhalb der netzeigenen Funkstation ist. Doch nicht nur dann, wenn man selber anruft, entstehen Kosten, sondern auch wenn man angerufen wird. Derjenige, der sich im Ausland aufhält und auf dem Handy angerufen wird, zahlt alles, was über den Inlandspreis hinausgeht, d.h. Auslandsverbindung und zusätzlich das "Roaming". Sehr teuer kann es deshalb auch werden, wenn der Anrufer auf die Mail-Box des Empfängers spricht: Deshalb hört man sie am besten erst ab, wenn man wieder zu Hause ist.

